Gewächshaus : Meine Ernte

Hallo ihr Lieben,

Ihr musstet lange drauf warten aber wie heißt es so schön?! Was lange währt, wird endlich gut!

Also wie war mein erstes Gewächshaus Jahr denn nun?!

Ich würde sagen, wir waren da ziemlich erfolgreich vor allen Dingen in Sachen Gurke und Tomate. Außerdem habe ich noch etwas für meinen Bruder ausprobiert, ob es was geworden ist, erfahrt ihr später 😉

Was gab es das Jahr über zutun?

Die Tomaten Pflege

Da es wie gesagt das erste Jahr war, habe ich ziemlich alles auf mich zukommen lassen und habe spontan reagiert. Nachdem die Tomaten ordentlich gewachsen sind, musste eine Rankhilfe her. Da meine Mutter immer sehr kreativ ist, war das kein Problem.

Wir haben einfach eine Schnur gespannt, wo sich die Tomaten “anlehnen” durften, was auch wunderbar geklappt hat. Wenn allerdings ein Freund meiner Eltern meine Tomaten nicht das erste mal richtig ausgegeizt hätte, hätten wir bestimmt nicht so viele Tomaten geerntet, wie wir es jetzt konnten.

Denn bei dem Thema war ich mir nicht so sicher und deshalb war ich da sehr vorsichtig. Zu vorsichtig wie sich gezeigt hat. Wie gut das er da war, denn so habe ich gleich was dazugelernt. Nach dem Ausgeizen sind die Tomaten vollkommen explodiert und haben jede Menge Blüten und später auch Früchte produziert. Das Ausgeizen muss man immer wieder regelmäßig machen, damit die Pflanze ihre Kraft in die Frucht bringt.

Dies hat sie auch gemacht, was meinem Bruder, meinem Vater, meiner Oma und meinem Freund jede Menge Tomaten gebracht hat, denn meine Mutter und ich essen überhaupt keine Tomaten 😀

Mittlerweile sind die Tomaten schon gut abgewertet, aber ein paar hängen noch dran. Mal sehen wie lange wir noch was ernten können, denn der Herbst ist ja schon deutlich zu merken.

Die Gurken Pflege

Ich hatte 2 verschiedene Pflanzen, eine hatte ich gekauft und eine habe ich selbst gezogen. Eine Sorte war eine Schlangengurke und die andere eine Snackgurke. Allerdings waren die Gurken von der Snackgurke tatsächlich deutlich größer und dicker als die von der Schlangengurke, geschmeckt haben sie beide sehr, sehr gut.

Ich muss sagen, dass selbst gepflanztes Gemüse deutlich besser schmeckt und man weiß auch, dass es gut gepflegt wurde. Bei der Gurke hatte man das Jahr über nicht ganz so viel zutun.

Wir haben auch hier eine Schnur gezogen, wo sie sich etwas hoch gerankt hat aber eigentlich ist sie mehr in die Breite gegangen 😉

Man hatte teilweise echte Probleme überhaupt ins Gewächshaus zu kommen. Wir haben so unglaublich viele Gurken geerntet und wie gesagt, sie haben so unglaublich lecker geschmeckt, sie waren auch viel saftiger als gekaufte Gurken. Nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall wieder Gurken.

Wie ist es dem Kohlrabi ergangen?

Wie ich euch schon am Anfang berichtet hatte, hatten meine Kohlrabi Pflanzen die weiße Fliege, diese haben wir mehr oder weniger in den Griff bekommen. Meine Mutter hat sie einfach kurzer Hand in den Garten gepflanzt, damit die Biester nicht auf alle Pflanzen übergehen. Das war auch eine gute Entscheidung, denn so richtig sind wir die Fliegen nicht losgeworden.

Der Kohlrabi braucht wirklich kaum Pflege, es sei denn, er hat eben eine Krankheit wie bei mir, ansonsten könnt ihr ihm beim Wachsen zusehen.

Doch trotz der Biester, haben wir Kohlrabi ernten können, sogar unser Hund hat welche geerntet, er hat gut zugeguckt wie Frauchen das macht und Stand dann freudestrahlend mit einem Kohlrabi in der Küche 😀

Geschmeckt haben Sie auch wunderbar frisch und knackig. Kohlrabi wird es nächstes Jahr auch wieder geben, allerdings kaufe ich ihn dann bei einer Gärtnerei.

Sind meine Paprikapflanzen rot geworden?

Farbe haben sie auf jeden Fall angenommen allerdings sind sie Orange geworden. Auch die Paprika braucht keine große Pflege über  das Jahr. Sie hatten auch nicht wirklich viel Platz in meine Gewächshaus, da sich die Gurken einfach so unverschämt breit gemacht haben und auf der anderen Seite wurden sie von der Wassermelone attackiert, geklappt hat es aber trotzdem.

Mittlerweile haben wir auch schon ein paar Paprikaschoten geerntet, sie schmecken aber sehr unterschiedlich. Einige sind süßlich, einige sind noch ziemlich bitter. Meine Paprikaschoten sind auch ziemlich klein also der perfekte Snack für zwischendurch. Außerdem hatte ich noch 2 Paprikapflanzen auf meinem Balkon, diese sind deutlich kleiner, haben aber auch ein paar rote Paprikas getragen. Wie ihr Paprikas pflanzt und pflegt könnt ihr hier lesen, man kann sich ja nie früh genug Informieren.

Wie erging es meinen Exoten?

Es war, glaube ich, der perfekte Sommer für Wassermelonen, denn mehr Sonne geht ja kaum. Die erste und einzige “Hürde” war das befruchten der Blüten, denn wir waren uns am Anfang nicht sicher, was die männlichen und was die weiblichen Blüten waren.

Denn ich wollte auf Nummer sicher gehen und selber Bienchen spielen, auch wenn die Tür vom Gewächshaus regelmäßig auf war. Doch nachdem wir wussten, welche Blüte weiblich oder männlich war, war das kein Problem mehr und man hat wirklich schon am nächsten Tag gesehen, ob man erfolgreich bestäubt hat oder nicht. Wie ihr die Melone pflegt lest ihr hier

Es haben sich wirklich viele Melonen gebildet, ganze 7 Melonen und diese waren teilweise auch gut groß. Doch leider haben wir entweder die Melonen zu lange liegen gelassen oder doch zu früh geerntet. Denn sie haben überhaupt nicht geschmeckt.

Wir denken, dass wir sie zu lange liegen gelassen haben, denn sie sind beim Anschneiden aufgeplatzt und daher gehen wir davon aus, dass sie einfach schlecht waren und schon angefangen haben zu gären. Doch davon lassen wir uns nicht unterkriegen, wir versuchen es nächstes Jahr nochmal. Vielleicht nicht wieder mit 3 Pflanzen, aber mal sehen.

Die Überraschung 

Mein Bruder meinte irgendwann mal einfach so, wie es denn mit Süßkartoffel im Garten wäre?! Ich hab gesagt, die pflanze ich nicht, esse ich sowieso nicht, doch dann stand ich im Baumarkt und konnte mich mal wieder nicht zurückhalten und habe einfach eine Pflanze gekauft.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrlicherweise eh nicht damit gerechnet, dass daraus was wird. Zuerst hatte ich sie in eine Maurerbütt gepflanzt, doch das fanden sie nicht so gut, denn diese Bütt hatte ja keine Löcher und somit standen die Süßkartoffeln im Wasser.

Daher habe ich sie dann kurzerhand in den Garten gepflanzt. Hier haben sie sich auch pudelwohl gefühlt und sind fleißig gewachsen. Ihr solltet wissen, dass Süßkartoffeln sich breit machen aber auch sehr wenig Pflege benötigen, lediglich gießen müsst ihr sie.

Geerntet haben wir sie dann Anfang Oktober und was soll ich sagen, für nur eine Pflanze fand ich das Ergebnis echt gut. Es waren dann am Ende fast 3Kg. Also für einfach mal ausprobieren und gucken, ob es klappt, finde ich das schon eine gute Ausbeute. Ich werde die Süßkartoffel natürlich auch probieren, mal sehen, ob sie vielleicht doch schmecken.

Mein Fazit

So was ziehe ich jetzt aus meinem ersten Gewächshausjahr?!

Als erstes muss ich sagen, dass selbst angebautes Gemüse deutlich besser schmeckt als gekauftes, aber natürlich auch mehr Arbeit macht. Das ich überhaupt was ernten konnte, verdanke ich nur meiner Mutter, denn sie hat immer fleißig gegossen. Nächstes Jahr wird es auf jeden Fall weitergehen, mal sehen, was wir dann so alles anpflanzen werden. Jetzt muss ich aber erstmal das Gewächshaus wieder sauber machen, damit es für nächstes Jahr wieder bereit ist.

Habt ihr schon Ideen was bei euch nächstes Jahr ins Gewächshaus kommt?

Schreibt es mir gerne in die Kommentare

Eure BlumenMäus

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