Mein neues Projekt : Ein Gewächshaus

Heute möchte ich über mein neues Projekt berichten das Gewächshaus. Erstmal eine kleine Vorgeschichte dazu.

Früher haben meine Oma und Opa viel Gemüse im Beet angebaut, doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch überhaupt kein Interesse daran. Ich habe lediglich jedes Jahr aufs Neue die Blüten vom Schnittlauch entfernt.

Mittlerweile ist mein Interesse allerdings deutlich nach oben gestiegen und das Beet wird seit Jahren  nicht mehr benutzt. Daher bin ich auf die Idee gekommen, meine Eltern zu fragen, ob ich eventuell ein Gewächshaus in den Garten stellen könnte.

Denn ich fand es schade, das Beet einfach dem Unkraut zu überlassen. Ihr könnt euch sicher denken, dass diese Idee ganz gut angekommen ist und ich eine positive Antwort bekommen habe 😉

Das beste war allerdings, dass ich das Gewächshaus zum Geburtstag bekommen habe und damit fing dann die ganze Arbeit an, denn ich möchte dieses Jahr gerne noch was ernten.

Das Gewächshaus, was ich bekommen habe ist 6m² groß und besteht nur aus Glas und natürlich einem Stahlgerüst. Allerdings habe ich im Leben nicht mit so viel Arbeit gerechnet, bis es dann endlich aufgebaut war.

Der erste Schritt richtung Gewächshaus

Als erstes musste ich Platz für das Gewächshaus schaffen, also musste das Unkraut weichen. Ich hatte mir vorgenommen, gleich das ganze Beet von Unkraut zu befreien, doch die anfängliche Motivation war dann schnell verflogen und ich war froh als ich die Fläche für das Gewächshaus geschafft hatte.

Der zweite Schritt Richtung eigenes Gemüse

Damit das Unkraut auch nicht wieder durch kommt, habe ich den Untergrund mit Unkrautvlies ausgelegt und dann fing die Arbeit richtig an. Denn nun kam eine Schicht Sand ins Beet womit das Vlies dann bedeckt wurde.

Der Sand war auch dafür da, damit wir oder eher gesagt mein Vater ein Fundament bauen konnte. Als ich den ganzen Anhänger voller Sand gesehen habe, dachte ich mir nur : Das wird eine Menge Arbeit. Ja das war es auch, vorallem weil es sehr warm war. Doch auch diese Aufgabe haben wir gemeistert.

Die Schritte zwischendurch

Zwischen dem Sand verteilen und dem Fundament verging einige Zeit. In dieser Zeit hatten wir schon das Grundgerüst des Gewächshauses zusammengebaut, wobei die Anleitung nicht immer unser Freund war. Es ging manchmal heiß her sag ich euch 😉

Denn es ist eine schlechte Mischung wenn einer alles nach Anleitung machen will und der andere einfach meint, das es logisch ist, wenn man es etwas anders machen würde.

Dennoch haben wir alles heil überstanden.

Das Fundament

Das Fundament haben wir nicht extra gekauft, denn es war einfach zu teuer und da mein Vater handwerklich sehr geschickt ist, hat er es kurzer Hand selber gemacht.

Dabei habe ich ihm tatsächlich nicht viel geholfen, denn ich hatte nur die Wochenenden Zeit und diese vergehen immer so furchtbar schnell. Nun kam ich an einem Wochenende wieder und das Fundament stand schon fertig da und ich war happy.

Das Fundament stand also und ebenso die einzelnen Teile des Gewächshauses. Nun musste wieder ein Anhänger geleert werden, diesmal war er mit Erde gefüllt, denn das Gemüse braucht ja Erde. Nach unzähligen Schubkarren war auch das geschafft.

Der Zusammenbau des Gewächshauses

Auch hierbei habe ich nicht viel mitgeholfen, denn meine Eltern haben mir sehr viel Arbeit in der Woche abgenommen und so kam ich mal wieder an einem Wochenende vorbei und das Grundgerüst des Gewächshauses war vollständig zusammengebaut. An diesem Wochenende haben wir noch die Tür zusammengebaut, was auch so eine Sache für sich war und dann ging es an das Verglasen.

Das Verglasen des Gewächshauses

Ich kann euch sagen, die Kartons der Gläser waren ganz schön schwer. Es waren unzählige Gläser, Klammern und Haken. Nach unzähligen Gläsern, Klammern, Haken und Schweißtropfen war es dann endlich geschafft.

Das Gewächshaus war fertig! Ganz nebenbei wir auch 😉

Noch mehr Anhänger voller Erde und Sand

Dann kam Pfingsten und ich hatte mir extra ein paar Tage freigenommen. Allerdings musste ich dann einen Anhänger komplett alleine leer machen und verteilen. Das hat etwas gedauert und war ein wenig anstrengend, aber immerhin habe ich danach immer gut geschlafen 😉

Die Erde kam logischerweise ins Gewächshaus, da dort noch ein wenig Platz war und der Sand kam nochmal rund um das Fundament als Verschönerung. Das Problem war nur, dass ich mit der Schubkarre nicht mehr in das Gewächshaus gekommen bin und ich jede Schubkarre mit einem Eimer ausleeren musste, was ordentlich Zeit gekostet hat. Das Verteilen rund um das Fundament ging dafür umso schneller.

Dann war das Gewächshaus endgültig fertig und ich habe mich an das Bepflanzen gemacht.

Was ich ins Gewächshaus gepflanzt habe, werde ich euch beim nächsten erzählen.

Habt ihr ein Gewächshaus? Habt ihr es selber gebaut oder schon fertig gekauft?

Lasst mir gerne ein Kommentar da!

Eure BlumenMäus

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